Charaktervorstellung - Marethyu Neumann

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Marethyu1997
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Charaktervorstellung - Marethyu Neumann

Beitrag#1 » Dienstag, 03.10.2017, 12:41

Name: Marethyu Neumann
Geschlecht: männlich
Art: Mensch (Volk: Nord)
Alter: 43 Winter
Haarfarbe: blond
Augenfarbe: blau
Größe: 1,81
Eltern: Jörg Neumann und Eva Neumann
Geschwister: keine
Stellung: reisender Zimmermann
Wohnort: kein fester Wohnort
Handwerk: gelernter Zimmermann

Aussehen:
Dichte Brauen, ein nicht rasierter Dreitagebart und ein leicht grimmiger Blick aus seinen dunkelblauen Augen sind es, welche das Alter dieses Mannes, erahnen lassen. Mit seinen 1,81 ist er wahrlich kein großer Mann, doch seine vielen kleinen Narben und ganz besonders seine metallene Armprothese lassen jeden daran zweifeln, ob man mit ihm wirklich einen Streit anfangen möchte. Sein blondes Haar kräuselt sich bereits und ein paar Strähnen haben schon einen grauen Schimmer angenommen.
Doch all dies ist nur sehr selten zu sehen, da er sich zumeist in seinen alten bodenlangen Ledermantel hüllt, und seine Kapuze tief ins Gesicht gezogen trägt, um die Welt um sich herum ungestört beobachten zu können.

Charakter:
Marethyu ist ein sehr ruhiger, observierender Zeitgenosse, welcher selten in Geschehnisse weltlicher Natur eingreift. Dies rührt keineswegs von Desinteresse sondern mehr davon, dass er durch seinen Beruf als Zimmermann schon viel Geduld mit quengelnden Auftraggebern und Tunichtguten zu tun hatte und somit lieber erst mal die Personen und die vorhandene Lage sondiert, als das er voreilige Schlüsse zieht oder unüberlegt handelt. Durch seine ständigen Reisen ist er sowohl kulturell, als auch sprachlich und handwerklich sehr vielseitig bewandert und auch sehr offen gegenüber jeder Art von Lebewesen, sofern sie ihm nicht blöd kommt. Denn er mag zwar nicht wie ein Kämpfer aussehen, dennoch verstecken sich unter seinem Ledermantel Muskeln von jahrelanger harter Handarbeit, welche er im äußersten Fall auch einzusetzen weiß. Dahingegen fallen seine Schwertkünste sehr mickrig aus. Seine bevorzugte Waffe ist nämlich die Axt die er für vielerlei Dinge benutzt: Um Holz oder die Köpfe seiner Feinde zu spalten.
Marethyu ist immer erpicht darauf sich neue Fertigkeiten anzueignen, gemeistert hat er jedoch nur die Kunst des Häuserbauens, sowie den Umgang mit jeglicher Holzart.
Aufgrund der Tatsache, dass er schon länger keinen Ort seine Heimat, nennen konnte, mangelt es ihm etwas an zwischenmenschlichen bzw. zwischenlebensförmlichen Interaktionen. Lachen kann er gut und gerne, nur wenn es zu tiefer greifenden Emotionen kommt, stößt man bei ihm auf nicht zu deutende Reaktionen und Verhaltensweisen. Dennoch ist er, wenn man erst mal den Mut aufbringt und mit ihm redet, ein sehr netter Zeitgenosse, welcher immer wieder für eine objektive Klarheit in verschiedenen Lebenssituationen sorgt und wenn man es richtig anstellt, eine sehr treuer und aufrichtiger Freund.

Geschichte:
Marethyu wurde als einziger Sohn des Zimmermannsmeisters Jörg Neumann und seiner Gattin Eva Neumann, in einem kleinen Dorf namens Nibelau geboren. Er wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf einem Bauernhof nahe des Dorfes auf. Bereits in sehr jungen Jahren musste er seinem Vater bei seiner Arbeit in der Werkstatt und seiner Mutter auf dem Feld helfen. Mit strammen 10 Jahren wusste der kleine Marethyu schon mehr über das Bauen, als so mancher Handwerker der sein Handwerk als das beste im Lande rühmte.
Wie es seither der Brauch der Familie Neumann ist, bringt der Vater dem Sohn sein Handwerk so lange bei, bis der Sohn selbst zum Meister wird. So kam es, dass Marethyu in einem Alter von 17 Jahren, bepackt mit all dem Wissen, was er sich durch harte Arbeit von seinem Vater angeeignet hatte, auf machte um die weite Welt zu bereisen.

Doch anders als erwartet trug es ihn zunächst nicht so weit weg von zuhause wie er anfangs dachte. Denn bereits in der nächst größeren Stadt namens Grauerode, fand er einen fahrenden Zimmermannsmeister, welcher im nach einigen Wochen, nachdem Marethyu bei ihm gearbeitet hatte, vorschlug in weiterhin in die Lehre zu nehmen. Jedoch nicht in Grauerode nein Marethyu und sein Lehrmeister brachen auf in die Hauptstadt Erzwall, wo wie sich ,zu Marethyus Erstaunen herausstellte, dass sein Meister am Hofe des dort ansässigen Verwalters der Stadt arbeitete.

Viele Jahre vergingen und Marethyu übernahm langsam aber sicher den Betrieb seines Meister, welcher aufgrund seines Alters, gezwungen war sich von seiner Arbeit zurück zu ziehen. Doch so wie die Jahre vergingen, verging auch die glänzende Zeit jener Stadt. Viele Bewohner waren, bereits fortgezogen, da der neue Herrscher horrende Steuersummen forderte, welche gewöhnliche Bauern schlicht und einfach nicht mehr entrichten konnten. Dies führte auch zu Engpässen am Hof des Herrschers und so kam der Tag, dass Marethyu seine sieben Sachen packte und nur mit den Kleidern die er am Leib trug und dem alten Werkzeug seines Meisters im Gürtel ebenfalls diesen alt bekannten Landen Lebewohl sagen musste.

In den folgenden Jahren reiste Marethyu durch viele Ländereien, blieb nirgendwo wirklich lange, sondern vollendete seine Arbeit um Geld für die Weiterreise zu verdienen und schon war er auch wieder von dannen gezogen.

Nur ein einziges Mal verweilte er länger an einem Ort. Es war ein Ort, weit abseits der Welt, wo die Bäume hoch sprossen, das Gras noch saftig grün war und viele wundersame Geschöpfe die Bäume bevölkerten. Auch hier ging er gewissenhaft seiner Arbeit nach. Doch eines Tages, war er abgelenkt von den vielen Wundern, welche ihn umgaben und da geschah es: Er passte nicht auf und ein Baum den einer seiner Arbeiter gerade fertig abgeschlagen hatte stürzte auf ihn hernieder. Marethyu konnte sich gerade noch zur Seite schmeißen, doch da war der Schaden schon angerichtet: Sein linker Arm wurde von dem Baum komplett eingequetscht und auch das Haus, welches sie gerade am Errichten waren wurde durch die Wucht des Aufpralls zerstört.
An die folgenden Tage erinnert sich Marethyu nur noch schemenhaft aufgrund seines Deliriums. Er wurde in die nächstliegende Stadt namens Tarth gebracht, wo einige elfische Heiler sich seiner annahmen. Am sechsten Tag erwachte Marethyu wieder. Sein linker Arm war bis auf einen kleinen Stumpf unterhalb der Schulter nicht mehr vorhanden. Stattdessen befand sich dort nun eine metallene Armprothese, welche in einem Haken endete.
Zunächst kam ihm dieser metallene Arm wie eine Schwäche vor, ein fremdartiges Geschwür, welches ihn immer wieder an sein eines Missgeschick erinnerte in seiner sonst eigentlich makellosen Laufbahn als Zimmermann. Doch mit der Zeit gewöhnte er sich an seinen neuen Arm und auch an sein neues selbst. Er lernte wie man ihn richtig einsetzen konnte und dass das, was er zunächst für eine Schwäche gehalten hatte, sich als eine große Stärke für ihn herausstellte. Denn nun konnte er nicht nur effektiver arbeiten, sondern verdiente sich unter seinen Handwerkskollegen den Ruf, als der Ungebrochene.

Mit nunmehr 43 Jahren ist Marethyu wieder in einem neuen Land angekommen. Einem Land voller Wesen und Wunder, Gefahren welche es zu meiden, Orte die es zu erkunden und die Kulturen die es zu erforschen gilt. Zwar hat er sich vorgenommen auch hier nicht sesshaft zu werden, dennoch ließ er sich, da auch er sein Alter langsam zu spüren bekam, dazu überreden sich eine kleine Hütte in der Nähe eines großen Baumes in der Nähe von Thronheim zu bauen. Doch nun genug der Worte die Arbeit ruft, und vielleicht, wenn ihr mal etwas Unterstützung beim Bauen von euren Häusern braucht kann Marethyu euch mit helfendem Haken zur Seite stehen.
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